Erfolgreiche SEO-Texte schreiben

Dominik Kistler

Dominik Kistler

2. Dezember 2020

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In diesem Artikel erklären wir Dir, welche Anforderungen ein suchmaschinenoptimierter Text erfüllen sollte und wie Du einen SEO-Text erstellen kannst. Zunächst zeigen wir Dir, wie Du das richtige Thema und das ideale Keyword für Deinen Text findest. Im Anschluss geben wir Dir eine Orientierung, welche Aspekte bei der Erstellung der Inhalte zu beachten sind. Zum Schluss bekommst Du von uns noch eine Checkliste, die Dir hilft, den optimalen SEO-Text zu schreiben.

Vor dem Schreiben: die Keyword-Recherche

Zuerst musst Du Dich entscheiden, worüber Du schreiben willst. Für welche Themen sollen Deine Inhalte gefunden werden? Die Definition von zentralen Schlüsselbegriffen, sogenannten Keywords, ist hier von entscheidender Bedeutung. Keywords bezeichnen generell einen Begriff, den Nutzer in eine Suchmaske einer Suchmaschine eingeben. Dabei unterscheidet man zwischen Short-Tail Keywords, die aus 1-2 Wörtern bestehen, und Long-Tail Suchanfragen von 3 oder mehr Wörtern.

Doch wie kannst Du zu Beginn das richtige Thema für Deinen SEO-Text finden? Hier kommt unsere Anleitung:

Schritt 1: Erstelle eine Liste von relevanten Themen auf der Grundlage dessen, was Du über Dein Business weißt.

In dieser Phase überlegst Du Dir ein Thema, für das Du bei Google ranken willst und das für Dein Unternehmen entsprechend relevant ist. In unserem Fall, ist das beispielsweise die SEO als Dienstleistung.

Schritt 2: Fülle Dein Thema mit Keywords.

Jetzt ist es an der Zeit, Keywords zu identifizieren, von denen Du denkst, dass eine Top-Platzierung in den Suchergebnissen, auch bekannt als Search Engine Result Pages (SERPs), wichtig ist, weil Deine Zielgruppe wahrscheinlich nach diesen spezifischen Begriffen sucht. Dabei ist es entscheidend, dass Dein Hauptkeyword ein hohes Suchvolumen hat, um möglichst viele Nutzer auf Deine Website zu lotsen. Der zweite wichtige Aspekt ist die Konkurrenz, die versucht für das gleiche Keyword zu ranken. Dieser Faktor wird durch die sogenannte Keyword Difficulty ausgedrückt, die den erforderlichen Aufwand beschreibt, der notwendig ist, um Deine Website für das jeweilige Suchwort in den Top-Suchergebnissen zu platzieren. Dabei ist eine Keyword Difficulty von 0-39% (laut SEMrush) eher gering, für diese Begriffe ist es also am einfachsten in den SERPs weit vorne zu landen. Von 40-59% ist es, mit etwas Mühe, durchaus möglich eine sehr gute Platzierung zu erreichen. Liegt die Schwierigkeit zwischen 60-79%, ist dies dagegen schon schwerer und nur mit hohem Aufwand zu bewerkstelligen. Bei 80-100% musst Du mit der größten Konkurrenz rechnen und entsprechend aufwendig ist es, Deine Inhalte auf die erste Suchergebnisseite zu bringen. Dabei musst Du beachten, dass sich die Keyword Difficulty je nach genutztem SEO-Tool unterscheiden kann.

Für den Text, den Du gerade liest, haben wir uns für das primäre Keyword “SEO-Texte” entschieden. Wie Du im untenstehenden Bild sehen kannst, liegt das Suchvolumen für unseren Schlüsselbegriff bei 1.600 Anfragen pro Monat und die SEO Difficulty bei akzeptablen 58%.

Ergebnis der SEMrush Keyword Analyse für das Keyword SEO-Texte
Ergebnis der Keyword Analyse mit SEMrush

Um Deine Chancen zu verbessern, trotz starker Konkurrenz mit Deinen Inhalten eine Top-Platzierung bei Google zu erreichen, solltest Du Sekundär-Keywords recherchieren. Diese werden zwar weniger häufig gesucht als Dein Hauptkeyword, zahlen aber auf das gleiche Thema ein und haben in der Regel weniger Konkurrenz. In unserem Fall wären das beispielsweise Suchwörter wie “SEO-Texte schreiben” oder “SEO texten lernen”.

Hilfreiche kostenfreie Tools, die Du für die Keyword-Recherche verwenden kannst, sind beispielsweise der Google Keyword Planner, Ubersuggest oder das Keyword Tool. Eine kostenpflichtige Variante wäre der Keywords Explorer von Ahrefs.

Schritt 3: Verstehe, wie die Suchintention Deiner Nutzer die Keyword-Suche beeinflusst und analysiere diese entsprechend.

Die Absicht Deiner Nutzer zu erkennen, die hinter einer Suchanfrage steckt, ist einer der wichtigsten Faktoren um Deine Inhalte dementsprechend anpassen zu können und mit diesen  gut zu ranken. Heutzutage ist es nämlich wichtiger, dass Deine Inhalte tatsächliche Probleme behandeln, die Deine Website-Besucher versuchen zu lösen. Dein Content muss also auf die Suchintention der Nutzer abgestimmt sein, um Ihre Fragen zu beantworten zu können und ihnen somit einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Im Wesentlichen lassen sich die folgenden vier Suchintentionen identifizieren:

  • Informationsabsicht: Der Website-Besucher möchte durch eine Suchanfrage themenspezifische Informationen finden.
  • Navigationsabsicht: Der Nutzer möchte durch die Eingabe eines Suchbegriffs Zugang zu einer bestimmten Website erlangen.
  • Kommerzielle Absicht: In naher Zukunft steht eine Kaufentscheidung an, zuvor werden durch Suchanfragen jedoch noch Nachforschungen durchgeführt.
  • Transaktionsabsicht: Es besteht die Absicht einen Kauf zu tätigen, nachdem zuvor die kommerzielle Absicht durch die jeweiligen Suchanfragen bekräftigt wurde.

Um zu verstehen, was die letztliche Suchintention Deiner Nutzer ist, kannst Du beispielsweise einfach einen Suchbegriff in eine Suchmaschine eingeben und die Suchergebnisse analysieren. Wenn wir unser Beispiel-Keyword “SEO-Texte” eingeben, wird schnell deutlich, dass es sich hier um ein informationsorientiertes Keyword handelt. Hier verfolgt der Suchende die Absicht zu erfahren, wie gute SEO-Texte geschrieben werden können. Das kannst Du daran erkennen, dass auf der ersten Seite der Suchergebnisse ausschließlich Inhalte zu finden sind, die Informationen darüber enthalten, wie SEO-Texte erstellt werden können.

Im Beispiel dieses Textes ist die Suchintention des Nutzers also die Beantwortung der Frage: “Wie schreibt man gute SEO-Texte?”. Ein SEO-Text für dieses Keyword sollte diese Frage also beantworten. Wenn Du nun ein Thema und die dazugehörigen Keywords festgelegt hast, die für Dich oder Dein Unternehmen relevant sind, geht es jetzt darum Deine Inhalte zu erstellen.

Im nächsten Abschnitt erklären wir Dir, welche Faktoren Du dabei beachten solltest.

Vollständige Themen-Abdeckung und positive Nutzersignale

Hervorragende SEO-Texte schaffen es, ein Thema vollständig abzudecken und alle relevanten Informationen zu vermitteln. Um dies zu erreichen, solltest Du unbedingt vermeiden, Deine Inhalte mit zu vielen oder unwichtigen Suchbegriffen vollzustopfen. Die Keyword-Dichte, auch Keyword Density genannt, beschreibt dabei die relative Häufigkeit eines Keywords innerhalb eines Textes im Verhältnis zum restlichen Inhalt. Doch wie lässt sich diese messen? 

Ein Beispiel: ein Artikel zum Thema “Wie schreibe ich einen SEO-Text?” enthält 2000 Wörter. Um nun eine 1-prozentige Keyword-Dichte für “SEO-Texte” zu erreichen, muss das Suchwort insgesamt 20 Mal im Text vorkommen. Die Formel lautet also:

[Anzahl des Keywords] x 100 : [Gesamtzahl der Wörter] = [Keyword-Dichte in Prozent]

Wie hoch sollte die Keyword Density in guten Texten sein? Zuerst einmal solltest Du Dich von der Vorstellung verabschieden, dass sich eine Verwendung spezifischer Wörter innerhalb eines Textes positiv auf die Rankings Deiner Seite auswirkt.
Es ist jedoch wichtig, dass Dein Keyword mindestens einmal vorkommt, damit die Suchmaschine Deinen Inhalt für das entsprechende Suchwort überhaupt bewerten kann. Es hat dagegen keinen positiven SEO-Effekt, wenn Du das gleiche Keyword 10 weitere Male im Text benutzt. Achte stattdessen darauf, dass Deine Keywords den Lesefluss nicht stören. Wenn Du das schaffst, hast Du wahrscheinlich einen guten Text geschrieben.

Zudem kannst Du zusätzlich anhand einer WDF*IDF-Analyse bestimmen, welche Suchbegriffe Deine Wettbewerber in Zusammenhang mit Deinem Primär-Keyword verwenden. Dies ermöglicht es Dir festzustellen, welche spezifischen Begriffe im Kontext Deines Themas tatsächlich relevant sind. WDF steht dabei für “Within Document Frequency” und misst die Häufigkeit aller Wörter, die in Deinem Text vorkommen und ordnet diese nach inhaltlicher Relevanz. IDF steht für “Inverse Doument Frequency”, wodurch die Bedeutung eines Wortes im Dokument in Bezug auf die Suchmaschinenindexierung beschrieben wird. WDF*IDF Analysen kannst Du beispielsweise bei Ryte durchführen lassen.

Positive Nutzersignale können ein weiterer wichtiger Aspekt sein, der sich positiv auf die Bewertung Deiner Inhalte auswirkt. Google stellt beispielsweise fest, wenn Website-Besucher, nachdem sie auf Deine Website geklickt haben, wieder auf die gleiche Suchergebnisseite zurückkehren. Dies wird in der Return-to-SERP-Rate ausgedrückt, die in Prozent angegeben wird. Ist diese Kennzahl zu hoch, kann das bedeuten, dass die Nutzer die gewünschten Inhalte nicht gefunden haben.
Auch wenn Google angibt, dass solche Nutzersignale das SEO-Ranking von Websites derzeit nicht beeinflussen, sollte gerade bei informationsorientierten Suchanfragen eine niedrige Return-to-SERP-Rate angepeilt werden. Dies bedeutet nämlich, dass Deine Nutzer die gewünschten Informationen höchstwahrscheinlich gefunden haben und Deine Inhalte tendenziell länger konsumieren. Um sicherzustellen, dass von Deinen Inhalten positive Nutzersignale ausgehen, kannst Du folgende Aspekte umsetzen:

  • Verbesserung Deiner Inhalte: Versuche Deinen Content stetig zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Wenn Du die Suchintention Deiner Nutzer mit guten Inhalten beantworten kannst, steigt die Verweildauer auf Deiner Website und sendet Google positive Signale.
  • Vermeide lange Ladezeiten Deiner Website und technische Fehler. Hierfür kannst Du beispielsweise Deine Grafiken hinsichtlich ihrer Größe für die Verwendung im Web optimieren. Eine komplette Übersicht aller wichtigen Faktoren, die sich auf den Page Speed auswirken findest Du hier.
  • Optimiere Deine Inhalte unbedingt für mobile Geräte. Sollte Deine Website nicht für die Verwendung von Smartphones, Tablets etc. ausgelegt sein, werden die Absprungraten Deiner Nutzer, die heutzutage immer häufiger mit mobilen Devices im Internet unterwegs sind, deutlich steigen. Dies wirkt sich wiederum negativ auf Die Nutzersignale Deiner Website aus.

Unique Content

Der von Dir geschriebene Text sollte auf jeden Fall einzigartig sein. Um dies zu erreichen, lassen sich verschiedene Techniken anwenden. Beispielsweise kannst Du ein spezifisches Thema in einer so umfassenden und ansprechenden Art und Weise aufbereiten, wie es zuvor noch kein Wettbewerber getan hat. Oder Du betrachtest ein Thema aus Deinem ganz individuellen Blickwinkel und etablierst dabei im Idealfall sogar eigene Begriffe für Deine spezifische Nische. Dies kann bewirken, dass Websites, die eine ähnliche Thematik behandeln, Deine Inhalte als Primärquelle referenzen, was sich positiv auf Dein Ranking auswirkt.

Natürlich ist es auch möglich bereits vorhandene Inhalte umzuschreiben. Wenn Du jedoch keine neuen Perspektiven oder Ideen in Deinem Content darstellst und ihn somit einzigartig gestaltest, wirst Du es schwer haben Deine Konkurrenz in den SERPs zu überholen. 

Zudem solltest Du unbedingt darauf achten, keinen Duplicate Content zu erstellen. Darunter versteht man identische Inhalte, die auf mehreren unterschiedlichen Websites vorhanden sind. Die Vermeidung von Duplicate Content ist für Dich wichtig, weil beispielsweise Google doppelte Inhalte rigoros bestraft. Dies hat zur Folge, dass Deine Website von Google schlecht bewertet wird und somit in den SERPs nicht gut gefunden werden kann. Inhalte kopieren ist also einer der größten SEO-Fauxpas überhaupt.

Erstelle nutzerfreundliche Inhalte, die Google versteht

Ein guter SEO-Text verwendet abwechslungsreiche Gestaltungselemente, wie beispielsweise Grafiken, Auflistungen, Zwischenüberschriften und Verlinkungen an den passenden Stellen. Zusätzlich solltest Du darauf achten, dass Du die Meta-Daten Deiner Artikel gewissenhaft pflegst. So hilfst Du den Crawlern der Suchmaschinen-Anbieter zu erkennen, wie Deine Inhalte einzuordnen sind.

Im Folgenden wollen wir Dir einige Grundlagen an die Hand geben, um Deine SEO-Texte möglichst nutzerfreundlich zu gestalten.

Meta-Daten

  • URL: verwende Wörter und Zahlen, sogenannte sprechende und möglichst kurze URLs, die zum Content passen und Dein gewähltes Hauptkeyword enthalten. Beispiel: www.contentkueche.de/blog/seo-texte besser als www.contentkueche.de/blog/101120-seo-texte-so-erstellst-du-hervorragende-inhalte
  • Title: beschreibt in kurzen Worten den Titel Deiner Seite, sollte das primäre Keyword enthalten und maximal 58-65 Zeichen lang sein. Der Title wird von Google in Pixeln gemessen und sollte nicht länger als 580 Pixel für Desktop oder 920 Pixel für Mobile SERPs sein. Wird durch den <title> -Tag im HTML-Code angegeben. Beispiel: <title>SEO-Texte schreiben | So erstellst Du hervorragende Inhalte!</title>.
  • Description: informiert über den Inhalt Deines Contents, sollte das Interesse der Nutzer wecken und im Idealfall ein Call-to-Action (CTA) Element enthalten. Sollte mindestens 100 Zeichen und maximal ca. 145 Zeichen lang sein. Auch die Länge Deine Description wird von Google in Pixeln gemessen, woraus sich eine maximale Länge von 990 Pixeln für Desktop und 1300 Pixeln für Mobile SERPs ergibt. Um zu testen, ob das von Dir generierte Snippet diesen Vorgaben entspricht, empfehlen wir die Verwendung eines SERP Snippet Generators
  • Ist in den SERPs als Kurzbeschreibung Deiner Website sichtbar. Beispiel: <meta name=”description” content=”Wie schreibe ich einen SEO-Text? Auf welche Faktoren kommt es wirklich an? Hier gibt’s alle wichtigen Infos!” />.
  • Robots: geben den Crawlern der Suchmaschinenanbieter Anweisungen, wie die Inhalte Deiner Website indexiert werden sollen. Hier unterscheidet man im Wesentlichen zwischen den Parametern Noindex, Index, Follow und Nofollow. Einen kompletten Überblick über alle Anweisungen für die Crawler der Suchmaschinen gibt es hier. Beispiel: <meta name=”robots” content=”noindex, nofollow”/>.

Überschriften

Um Deinen Text übersichtlich zu gestalten, solltest Du ihn durch die Auszeichnung von Überschriften gliedern. Dabei empfiehlt es sich die HTML-Elemente <h1>, <h2> und <h3> zu verwenden. Mit <h1> wird die alleinige Hauptüberschrift des Textes gekennzeichnet. Es ist empfehlenswert, Dein Hauptkeyword in die H1-Überschrift aufzunehmen. Darauf folgen die Zwischenüberschriften in <h2> und eventuelle Unterüberschriften in <h3>, falls die dargestellten Informationen eine weitere Untergliederung benötigen.

Wie lang sollten optimale SEO-Texte sein?

Hier kommt es im Wesentlichen auf zwei Faktoren an: Themenumfang und Suchintention Deiner Website-Besucher. Hinsichtlich letzterer benötigen informationsorientierte Anfragen meist einen größeren textlichen Umfang. Im Gegensatz dazu, kommen transaktionsorientierte Suchanfragen, denen eine klare Kaufabsicht zu Grunde liegt, mit weniger Text aus.

An dieser Stelle möchten wir Dir eine aktuelle Studie zeigen, die sich mit der idealen Textlänge beschäftigt hat, um bei Google innerhalb der ersten 10 Suchergebnisse zu ranken.

Backlinko fand nämlich heraus, dass die durchschnittliche Wortanzahl der Inhalte, die bei Google auf der ersten Seite angezeigt werden, bei 1.447 liegt. Neil Patel, einer der führenden Experten im SEO-Bereich, sagt zudem, dass längere Inhalte die Komplexität von Themen besser erfassen können und somit den Eindruck von hoher Qualität bei den Nutzern erwecken. Deshalb erreichen längere Inhalte in der Regel bessere Resultate in den Suchergebnissen.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich die Anzahl der Wörter in verschiedenen Industrien unterscheiden kann. Im FinTech-Bereich sind laut Patel 2.000 – 2.150 Wörter ideal, im Einzelhandel dagegen 1.500 – 1.700. Weitere Empfehlungen bezüglich der Textlänge für Deine spezielle Branche kannst Du hier nachlesen.

Unabhängig von der Anzahl Deiner Wörter, solltest Du jedoch darauf achten, dass alle wichtigen Aspekte Deines Themas behandelt werden und zwar ohne den Inhalt künstlich in die Länge zu ziehen. Als Orientierung können vergleichbare Inhalte von Wettbewerbern herangezogen werden.

Struktur

Ein ansprechender SEO-Text kommt nicht ohne Absätze und weitere strukturelle Elemente wie beispielsweise Sprungmarken aus. Dadurch wird die Lesbarkeit der Inhalte verbessert und den Besuchern zudem ermöglicht, schnell zu den gewünschten Informationen zu gelangen. Ein Inhaltsverzeichnis am Anfang eines längeren Textes ermöglicht zudem eine schnelle Orientierung und Navigation.

 Korrektheit von Rechtschreibung und Grammatik

Um Deine Inhalte verständlich an Deine Zielgruppe zu transportieren, ist eine fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik unabdingbar. Wenn Du diese Faktoren beachtest, lässt sich Dein Text naturgemäß leichter lesen und sollte für alle Deine Inhalte selbstverständlich sein.

Visuelle Elemente und Verlinkungen

Gestalte Deine SEO-Texte durch Elemente wie beispielsweise Grafiken oder Videos visuell ansprechend. Dies ermöglicht es Dir zum einen, Deine Inhalte abwechslungsreich zu gestalten und zum anderen visuelle Informationen zu transportieren. Dabei ist es wichtig, dass Du Deine Grafiken vor dem Upload in Dein Content Management System richtig benennst, damit Google bereits am Dateinamen erkennen kann, wie das Bild einzuordnen ist. Beispielsweise bietet sich ein Dateiname wie “keyword_analyse.png” mehr an als “image2213-1.png”. Zusätzlich ist es essentiell, dass Du die Alt-Tags Deiner Bilder pflegst. Diese Tags machen dem Crawler einer Suchmaschine zusätzlich klar, was auf dem Bild zu sehen ist, da sie keine Bilder lesen können. Außerdem wird er angezeigt, sollte ein Bild nicht geladen werden können. Passend zu unserem Beispiel wäre hier der Alt-Tag “Keyword Analyse SEO-Texte”. Ein kompletter Image-Tag wird im HTML-Code dann wie folgt angegeben:
<img src=“www.contentkueche.de/files/images/blog/seo-texte/keyword-analyse.png“ alt=“Keyword Analyse SEO-Texte“ />.

Natürlich ist es auch wichtig, dass Deine Bilder passend skaliert werden und das richtige Dateiformat haben. Zu große Bilder haben den Nachteil, dass sich die Ladezeiten Deiner Website erhöhen, was sich negativ auf das Ranking Deiner Seite auswirkt. Auf der anderen Seite können zu kleine Bilder schnell pixelig und unschön werden. Bei der Wahl der richtigen Skalierung und des Formats gibt es jedoch kein Patentrezept. Es kommt vielmehr immer darauf an, in welchem Kontext und wie prominent Du das jeweilige Bild auf Deiner Seite darstellen willst. Einen aktuellen Guide, wie Du Grafiken für Deine Website optimieren kannst, findest Du hier.

Klug gesetzte interne Verlinkungen tragen zudem dazu bei, dass sich die Verweildauer der Nutzer auf Deiner Website erhöht. Dazu verlinkst Du innerhalb Deines Textes thematisch passende und ergänzende Artikel innerhalb Deiner Website. Hierfür nutzt Du am besten auch aussagekräftige Ankertexte, die Deinen Usern klarmachen, wohin sie der gesetzte Link führt. Neben internen Links, solltest Du auch externe Links, sogenannte Backlinks, zu vertrauenswürdigen und qualitativ hochwertigen Inhalten nutzen. Natürlich müssen auch hier die entsprechenden Ankertexte gepflegt werden.


Damit Du das auch möglichst einfach selbst umsetzen kannst, geben wir Dir zum Schluss noch eine Checkliste mit auf den Weg. Wenn Du die diese wichtigen Aspekte für die Erstellung Deiner SEO-Texte beachtest, hast Du gute Chancen, dass Dein Content in relativ kurzer Zeit weit vorne in den SERPs landet.

Unsere Checkliste für Deine optimalen SEO-Texte

Bestimme ein für Dein Unternehmen relevantes Thema, über das Du einen Artikel schreiben willst. Das Thema deines Contents sollte dabei sowohl für Deine Nutzer als auch für die Suchmaschine schnell und eindeutig ersichtlich sein.

Dabei helfe Dir folgende Tipps:

  • Nutze sprechende URLs, die im besten Fall Dein zentrales Keyword enthalten, wie beispielsweise www.contentkueche.de/blog/seo-texte anstelle von kryptischen Bezeichnungen wie www.seo-agentur.de/page/20200137.
  • Verwende Dein primäres Keyword im Meta-Title Deines Artikels und in der entsprechenden URL. Zudem empfehlen wir, Dein Hauptkeyword zusätzlich in die H1-Überschrift und besonders in den ersten Absatz aufzunehmen.
  • Dein Meta-Title sollte zwischen 58-65 Zeichen lang sein bzw. nicht länger als 580 Pixel für Desktop oder 920 Pixel für Mobile. Außerdem sollte der Title Deinen Content knapp aber aussagekräftig beschreiben und das Interesse Deiner Website-Besucher wecken.
  • Achte darauf, dass Deine Meta-Description, also der Text, der bei Google unter dem jeweiligen Suchergebnissen angezeigt wird, den Inhalt Deines Textes treffend beschreibt. Außerdem sollte auch die Description das Hauptkeyword enthalten und zwischen 100 und 145 Zeichen lang sein, jedoch nicht länger als 990 Pixel für Desktop und 1300 Pixel für Mobile SERPs. Nutze hier ein CTA-Element, wie beispielsweise “jetzt mehr erfahren”, zusätzlich können Sonderzeichen wie ► oder ✓ die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
  • Optimiere Deine Grafiken hinsichtlich Benennung der Dateien und Alt-Attribut.

Identifiziere durch Keyword-Recherche ein Hauptkeyword für Deinen Content mit möglichst hohem Suchvolumen und geringer Konkurrenz. Im besten Fall handelt es sich um ein Long-Tail Keyword von 3 oder mehr Wörtern, da es hier häufig weniger Wettbewerb gibt.

Sorge dafür, dass Deine Text den Nutzern einen echten Mehrwert bietet. Dazu solltest Du die Suchintention Deiner Website-Besucher für dein gewähltes Keyword kennen. Dazu analysierst Du die Intention für Dein Keyword auf der ersten Seite der SERPs. Zur Erinnerung – es gibt 4 Suchintentionen:

  • Informationsgetrieben
  • Navigationsbasiert
  • mit kommerzieller Absicht
  • mit dem Ziel einer direkten Transaktion

Erstelle thematisch vollständige Inhalte und achte darauf, dass es sich um Unique Content handelt. Dies gilt sowohl im in Bezug auf Deine eigene Website, als auch hinsichtlich Deiner Konkurrenz.

Achte darauf, dass Du vorwiegend Inhalte für Menschen und nicht für Suchmaschinen schreibst. Deshalb solltest Du auf eine nutzerfreundliche Gestaltung des Contents achten. Dabei helfen Dir Elemente wie strukturierende Überschriften, Absätze, Sprungmarken, Videos und Grafiken sowie eine verständliche und korrekte Sprache.

Ermögliche es den Suchmaschinen, Deine Inhalte zu verstehen. Dazu pflegst Du die Meta-Daten von Title, Description und Robots.

Beachte, dass Deine Grafiken bereits vor dem Upload in Dein Content Management System passend skaliert sind und das richtige Format haben. Dabei sollte das Bild nicht größer als wenige hundert Kilobyte sein, jedoch trotzdem alle wichtigen Bildinformationen enthalten. Als Format ist meist .jpg oder .png die richtige Wahl. 

Wenn Du diese Checkliste als Grundlage für die Erstellung Deiner zukünftigen SEO-Texte nutzt, bist Du auf einem sehr guten Weg, Deine Inhalte in den Top-SERPs zu etablieren und damit viele Menschen anzusprechen. Zudem wirst Du ihnen mit Deinem einzigartigen Content einen deutlichen Mehrwert bieten.

Zum Schluss noch ein letzter Tipp von uns: SEO ist ein langfristiger Prozess, der häufig nicht sofort, dafür aber nachhaltige Resultate liefert. Hab’ also etwas Geduld und bleib’ am Ball, dann kannst Du mit optimierten SEO-Texten viel erreichen!

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